![]() |
|||
Große Straße 34, 24937 Flensburg | Tel. 0461-2 96 01 | Fax 0461-1 34 62 |
|||
|
![]() |
||
»
|
Herzlich Willkommen auf unseren Seiten.Hier stellen wir Ihnen laufend unsere neuesten Lieblinge vor und informieren Sie über unsere regelmäßigen Veranstaltungen.Aber natürlich können Sie hier auch nach Ihren Wunschtiteln suchen und sie bestellen.Haben Sie Anregungen, Kritik, wollen auch mal ein Lob loswerden? Wir hören Ihnen gerne zu:info@cvo-buchladen.de |
Veranstaltungshinweise:
|
|
|
Das Frühjahr lockt!Kristof Magnusson – Das war ich nichtEin junger deutscher Banker in Chicago, der nur für seinen Beruf lebt; Übersetzerin von Bestsellerautor LaMarque, unzufrieden mit ihrem Leben; und schliesslich Henry LaMarque selbst, gerade 60 geworden, auf der Flucht vor sich selbst, dem Alter und einer massiven Schreibblockade. Sie alle treffen in Chicago aufeinander und eine rasante Geschichte um Abhängigkeiten, Zufälle, Liebe und Spekulationen nimmt ihren Lauf. |
|
|
|
Michaela Murgia – AccabadoraMaria kommt mit 6 Jahren ins Haus der Bonaria Urrai als Pflegetochter oder auch: als "Kind der Seele" - eine wohl in Sardinien durchaus übliche Praxis: Eine kinderreiche Familie überlässt eines ihrer Kinder einem kinderlosen gutbetuchtem Paar, der Kontakt zur Familie bleibt erhalten, das Kind wächst gesichert auf und wird sich aber später um ihre alt-gewordenen Pflegeeltern kümmern. |
|
|
|
|||
|
Spanien, gelesen …
Grandes, Almudena – Das gefrorene HerzAlmudena Grandes ist eine vielfach ausgezeichnete spanische Autorin – hier legt sie ihr „Opus Magnum“ vor: Über drei Generationen spannt sie den Bogen der so unterschiedlichen Familien, die heute durch die Liebe von Alvaro und Raquel gezwungen werden, sich mit den Hypotheken der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Wer von all dem noch nicht genug kriegen kann oder – umgekehrt – wer die Autorin erst einmal im etwas „risikoloseren“ Taschenbuch kennenlernen möchte, dem sei das frühere Hauptwerk von Almudena Grandes ans Herz gelegt „Die wechselnden Winde“. |
|
|
|
Vieles im Werk von Almudena Grandes erinnert an die eigenwilligen Romane von Raffael Chirbes – beide verwenden gekonnt die Technik einer verschränkten, verflochtenen Erzählweise, bei Chribes etwas gewöhnungsbedürftig nahezu ohne Punkt und Komma, kaum Absätze. Beide haben die historische und gesellschaftliche Wirklichkeit Spaniens im Fokus, die vielfach mit Deutschland vergleichbare, langjährig „unbewältigte“, verdrängte Vergangenheit. Almudena Grandes schreibt vielleicht eine Idee unterhaltsamer.
Chirbes, Rafael – KrematoriumEin grandioses Gesellschaftspanorama: die Familie als Ort des Besitzdenkens, die Zerstörung der Umwelt, Bauspekulation, schmutzige Geschäfte, Korruption, Drogen. Sexualität als Ware und gleichzeitig letzter Halt gegen die Auflösung jeglicher Verbindungen. Rafael Chirbes erzählt in »Krematorium« von einer aus den Fugen geratenen, von den Göttern verlassenen Welt, in der keine Gewissheit mehr gilt, in der Werte, Wörter und Utopien leere Hülsen sind. Und doch ist dieser Roman ein Rettungsversuch: Aus der Erzählung der Widersprüche einer Gesellschaft, die sich ganz dem Konsum und dem Mammon verschrieben hat, wird schmerzhaft deutlich, was wir verloren haben. »›Krematorium‹ ist einer der besten spanischen Romane der letzten zehn Jahre. Eine brillante Analyse des wilden Kapitalismus unserer Zeit.« La Vanguardia
Alle Bücher sind ursprünglich im Kunstmann-Verlag, München erschienen. Ausser „Krematorium“ sind sie heute auch als Diana-Taschenbuch erhältlich.
|
Die sehr empfehlenswerten Bücher von Raffael Chirbes sind:
Die schöne SchriftDie Ode an die Mutter, ein sehr schönes Buch!----------------Der lange MarschDie Zeit nach dem Bürgerkrieg bis in Jahre der 60-er Jugendrevolte, eingefangen über eine Vielzahl von Einzelschicksale, sehr anschaulich.----------------Der Fall von MadridEin Tag des Umbruch, ein Tag der Geschichte, der Hoffnungen, der Wünsche – erzählt von vielen so unterschiedlichen Mensch am Todestag des Generalissimus Franco. Ein komplexes Spanienbild am Anfang der 80er Jahre.----------------Alte FreundeDer letzte Teil dieser Triologie - das Porträt einer Generation, die vor dreißig Jahren die Welt verändern wollte und in den Niederungen der Wirklichkeit angekommen ist.
|
|
|
Palomas, Alejandro – So viel LebenEine Insel, ein Leuchtturm. Das Meer, das Haus auf Menorca – voller Geheimnisse. Fünf, sechs Frauen, ein Mann und viele Offenbarungen, erzählt von den Beteiligten selbst: |
|
|
Ein Engländer in Sevilla: Robert WilsonBei dem Namen Robert Wilson fällt zunächst auf, dass es unzählige Autoren mit ebensovielen Büchern zu geben scheint. Aber, gemach: Dieser ist einmalig, dieser hat tatsächlich „nur“ 6 Krimis geschrieben, die allesamt meist auf der iberischen Halbinsel spielen, wo der englische Autor heute überwiegend lebt. Zunächst – darin überaus vergleichbar mit Jo Nesbös „Rotkehlchen“, Ritzels „Schatten des Schwarms“ und Mankells „Rückkehr des Tanzlehrers“ - die Verknüpfung von Geschichten aus der Nazi-Zeit mit der heutigen Wirklichkeit: Tod in Lissabon Der Blinde von Sevilla Die Toten von Santa Clara Die Maske des Bösen Andalusisches Requiem |
|||
|
|||
|
Rothmann, Ralf – Feuer brennt nichtNach den Ruhrpott-Erzählungen „Stier“, „Wäldernacht“, „Milch und Kohle“ und „Junges Licht“ hat Ralf Rothmann u.a. neben „Hitze“ mit seinem neuen Roman ein weiteres Berlin-Kapitel aufgeschlagen: |
|
|
|
Schorlau, Wolfgang – Das München-KomplottWolfgang Schorlau legt seinen 5. Fall mit dem Privat-Ermittler Georg Dengler vor: Der BKA-Aussteiger wird von seinem ehemaligen Arbeitgeber gebeten, die Akten zu einem besonderen Fall durchzuarbeiten: Es geht um das grösste und brutalste Attentat in der Geschichte Deutschlands, um den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980, damals starben 13 Menschen durch die gewaltige Explosion, 200 wurden verletzt, 68 davon sehr schwer. Natürlich greift Schorlau wiedereinmal Verschwörungstheorien auf – das mag phantastisch klingen, doch kein anderer vermag sie so realitätstüchtig und spannend zu präsentieren wie er. Daneben ist dieser kleine Krimi ein Lehrstück - die Fakten, die er aufbereitet, verdienen allemal eine breite Öffentlichkeit! |
||
|
Bernd Schroeder, Elke Heidenreich –
|
||
|
|||
|
Lesen Sie begleitend zu unserer Veranstaltung mit Ulrich Ritzel hier unseren Einblick in sein neuestes Werk:
Ulrich Ritzel – BeifangKommissar Berndorf ist zurück! Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, private Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann als anscheinend bereits überführter Täter in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber – der Verteidiger des Angeklagten – tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? |
|
|
Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Vor seinem Tod war der Anwalt wiederholt in heftige Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden Richter geraten, weil ein seiner Ansicht nach für das Verfahren entscheidendes Beweisstück spurlos verschwunden ist: ein Schmuck, den die ermordete junge Frau getragen hatte. Dieser Schmuck – eine Goldkette mit einem breiten Ring, auf dem in Miniatur das biblische Motiv des Sündenfalls eingearbeitet war – führt Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus. Er stößt auf allerhand Merkwürdigkeiten - eine davon ist, dass der tote Anwalt und der Vorsitzende Richter entgegen dem Anschein, den sie in der Verhandlung geweckt hatten, seit vielen Jahren gute Bekannte waren. In dem Dickicht von alltäglichen Verstrickungen, von Lügen und Niedertracht, das Berndorf freizulegen versucht, stößt er schließlich auf das Verbrechen, das vor Jahrzehnten am Anfang von allem stand. »Ich versuche, etwas über die Zeit und die Gesellschaft zu erzählen, wie ich sie sehe. Schreiben ist immer der Versuch, etwas zu benennen, etwas aufzudecken, etwas zu verstehen.« (U. Ritzel) Der oben zitierte Klappentext gibt exakt die Ausgangslage wider – Ulrich Ritzel, der schon beim Erscheinen seines Erstlings „Der Schatten des Schwans“ den Titel „der deutsche Mankell“ bekam, gelingt es mit viel Gespür, fesselnder und genauer Erzählweise aus einem eher unscheinbaren provinziellen Vorgang ein glaubwürdiges und treffliches Bild der bundesdeutschen Wirklichkeit entstehen zu lassen. Ein genialer Krimi, spannend und erhellend!
|
Die bisherigen Romane in der Reihenfolge ihres Erscheinens: |
||
![]() |
Ulrich Ritzel, Jahrgang 1940, geboren in Pforzheim, verbrachte Kindheit und Jugend auf der Schwäbischen Alb. Er studierte Jura in Tübingen, Berlin und Heidelberg. Danach schrieb er für verschiedene Zeitungen und wurde 1981 mit dem begehrten "Wächter-Preis" ausgezeichnet. |
||
|
Richard Stark –Das Geld war schmutzigIm dritten und letzten Teil der Triologie befinden sich Parker und seine Freundin in einer Pension in der Nähe der verlassenen Kirche, wo die bei einem Banküberfall erbeuteten Millionen versteckt sind. Die Jagd auf den "zwischengelagerten" Schatz beginnt: Umlagert von einem Großaufgebot der Polizei, verfolgt von diversen zwielichtigen Elementen muss Parker alle Tricks und viel Kaltschnäuzigkeit aufbringen, um den Lohn der mühseligen Arbeit einbringen zu können. Gewohnt schnörkelos, gewohnt spannend, ohne ein Wort zu viel erzählt der soeben verstorbene Richard Stark. Einfach nur: Genial! (hn) |
|
|
|
|
Richard Stark –Fragen Sie den Papagei (Band 1)+ Keiner rennt für immer (Band 2)
Für alle "Parker"-Fans sei darauf verwiesen, dass im Winter bei Zsolnay noch weitere Einzelbände mit Parker in der Hauptrolle erscheinen werden, zunächst im Oktober: Richard Stark – Das große Gold (–> Hanser) |
|
|
|||