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Unsere nächsten Veranstaltungen
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Buchpräsentation // Lesung mit den beiden HerausgeberInnen Manja Präkels und Markus Liske Kaltland
Die massiven Angriffe auf die Asylbewerberheime in Hoyerswerda Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wende-Romanen, die
seither erschienen sind, weder die Opfer eine Stimme erhalten noch Zwanzig Jahre danach spürt Kaltland diesen Ereignissen nach - mit Erzählungen, autobiografischen Geschichten und Originaltönen prominenter Autoren und Künstler: Alexander Kluge / Volker Braun / Emine S. Özdamar / Andres Veiel / Jakob Hein / Gesine Schmidt / Alexander Osang / Angelika Nguyen / Hermann L. Gremliza / Martin Sonneborn / Schorsch Kamerun / Peter Wawerzinek / Michael Wildenhain / Kerstin Hensel / Jutta Ditfurth / Key Pankonin / Carmen F. Banciu / Carlo Jordan / Andreas Krenzke / Andreas Marneros / Helmut Höge / Freke Over / Wolfram Kempe / Matthias Vernaldi / Uta Pilling / Henryk Gericke / Annett Gröschner / Katrin Heinau / Jan Brokof / Alexander Karschnia / Volker H. Altwasser / Friedrich Ani / Ahne / Bianca Bodau / Thomas Meyer / Jochen Schmidt / Yonas Endrias / Heiko Werning / Roger Willemsen
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Die besten Kinder- und Jugendbücher 2011 "Tschick und der Diebstahlstein"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der Autor ("Flensburg, Förde und viel Meer", der Erlebnisführer für Kinder), Buchhändler, Übersetzer und Rezensent, Günter Strempel, zieht für das Jahr 2011 Bilanz und präsentiert spannend und unterhaltsam die besten Bücher des Jahres. |
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Eine ur-alt-Anfrage findet jetzt seine Verwirklichung: Der "Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e. V." (AKENS) stellt sich vorEiner seiner Sprecher, Frank Omland, präsentiert die Arbeit des AKENS am Donnerstag, den 17. November um 19.30 Uhr in der "werkstatt". Der AKENS ist ein unabhängiger Zusammenschluss von HistorikerInnen, LaienforscherInnen und zeitgeschichtlich interessierten Personen. Ihm gehören über 170 Mitglieder in Schleswig-Holstein, Hamburg, dem übrigen Bundesgebiet und dem Ausland an. Der AKENS wurde 1983 von Detlef Korte und anderen in Kiel gegründet und 1994 ins Vereinsregister eingetragen. Er entstand aus dem Bedürfnis, die Erforschung der nationalsozialistischen Herrschaft in Schleswig-Holstein zu intensivieren und lokale Projekte miteinander bekannt zu machen. Der AKENS bietet allen an der historischen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit Interessierten ein gleichberechtigtes Forum, um Arbeitsergebnisse zu präsentieren und Forschungsfragen zu diskutieren. Der AKENS tritt für die nachhaltige Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein ein. Dazu gehören auch dessen Vorgeschichte und seine Konsequenzen für die Zeit nach 1945. Der Forschungsstand zu diesem Gebiet war lange Zeit außerordentlich schlecht, weil die politische und historische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus systematisch vernachlässigt, behindert oder gar unmöglich gemacht wurde. Der AKENS zählt Unterstützung, Vermittlung und Koordination bei Forschungsvorhaben zu seinen Aufgaben und führt Veranstaltungen und Seminare zu Themen der Zeitgeschichte in Schleswig-Holstein durch. Der AKENS betrachtet seine Arbeit zugleich als Beitrag gegen Neonazismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Der Verein gibt die Zeitschrift "INFORMATIONEN zur Schleswig-Holsteinischen ZEITGESCHICHTE" heraus. Weitere Informationen: www.akens.org
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In Kooperation mit Tigerberg e.V. Lesung am 09. Mai 2011 um 19:30 Uhr: Reinhard Großmann – Spuren erhalten
Die Opfer der Verbrechen sollten keine Spuren hinterlassen. Das jedenfalls dachten sich die nationalsozialistischen Organisatoren der Mordaktionen gegen Juden und andere "Schädlinge", und sie schütteten die Asche aus den Krematorien im Vernichtungslager Kulmhof (Chelmno-nad-Nerem) in der Nähe von Lodz in den nahen Fluss. Dass auch entfernte Verwandte aus dem jüdischen Zweig seiner Familie unter diesen Opfern waren, hat Reinhard Großmann veranlasst, ihre Geschichte zu erzählen und so ihre Spuren zu erhalten. Freilich reichten die Belege in den vorhandenen Akten nicht aus, um ein historisches Dokument zu erstellen, und daher entschloss er sich, um die Fakten herum und nahe an ihnen entlang erzählbare Geschichten zu erfinden. Mit diesen "Lodzer Texten" verband er eine spannende Geschichte um einen verschwundenen Baum und die Aufklärung eines Verbrechens, veranlasst durch eine eigene Kindheitserfahrung, dann aber ebenfalls in das polnische Lodz und sein Getto und in die Zeit der deutschen Besatzung verlegt ("Die Retusche"). Reinhard Großmann wird sein Buch mit einer Lesung vorstellen, erweitert um einige unveröffentlichte Texte.
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In Kooperation mit Tigerberg e.V. Lesung am 24. März 2011 um 19:30 Uhr: Akos Doma – Die allgemeine Tauglichkeit
Vor dem Literaturhaus Kiel macht der in Berlin lebende Schriftsteller und Übersetzer, Akos Doma in der "Ossietzky-Buchhandlung" in Flensburg einen Zwischenstop, um seinen neuen Roman "Die allgemeine Tauglichkeit" vorzustellen. Schon seit seinem ersten Roman huldigt der Autor dem süßen Nichtstun – Amir, Igor, Ludovik und Ferdinand, so heissen die Helden diesmal, schlagen sich durch, hausen in einem verfallenen Haus am Bahndamm und trinken viel, damit sie besser über den Sinn und den Unsinn der Arbeit philosophieren können. Da steckt ein bißchen Lebensweisheit, viel Humor, aber auch viel bittere Satire drin. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Lesung: Robert Brack – Blutsonntag
"Mein Name ist Klara Schindler. Ich werde einen Menschen töten. Vorsätzlich, aber nicht aus niedrigen Beweggründen, es ist meine Pflicht … Geht das so? … Wenn ich jetzt zurückspule, kann ich mich dann hören?" – Mein Name ist Klara Schindler. Ich werde einen Menschen töten … Tatsächlich … aber es klingt eigenartig. Ist das wirklich meine Stimme? Die Kommunistin Klara Schindler, eigenwillige Reporterin der Hamburger Volkszeitung, hat mit einer neuen technischen Errungenschaft der Sowjetunion, einem Magnetophon, Zeugen über die Geschehnisse des sogenannten Altonaer Blutsonntags am 17. Juli 1932 befragt. Sie will die Aussagen möglichst genau dokumentieren, um damit die Lügen der Hamburger Polizei, der preußischen Behörden und der Presse über die Straßenkämpfe zwischen SA und Kommunisten aufzudecken. Sie findet heraus, dass die Opfer allesamt von einem Kommando der Hamburger Polizei unter dem Befehl von Oberleutnant Kosa erschossen wurden. Da niemand etwas gegen die deutlich sichtbaren Putsch-Aktivitäten der Nazis tut und die Mörder vom Staat geschützt werden, entschließt Klara sich zur Selbstjustiz …
Robert Brack, Jahrgang 1959, lebt in Hamburg. Als Virginia Doyle ist er bekannt für seine historischen Kriminalromane. Er wurde mit dem »Marlowe« der Raymond-Chandler-Gesellschaft für "Das Mädchen mit der Taschenlampe" und mit dem »Deutschen Krimi-Preis« für "Das Gangsterbüro" ausgezeichnet. Zuletzt erschien "Und das Meer gab seine Toten wieder" (2008, jetzt auch als Taschenbuch lieferbar).
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Zurückliegende Veranstaltungen 2010
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Kennen Sie eigentlich Lieselotte?Nein? Wir laden ganz herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch! Der Autor ("Flensburg, Förde und viel Meer", der Erlebnisführer für Kinder), Buchhändler, Übersetzer und Rezensent, Günter Strempel, zieht für das Jahr 2010 Bilanz und präsentiert spannend und unterhaltsam die besten Bücher des Jahres.
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